Neue Leinwand für’s Heimkino Teil 2

Die Montage meiner neuen 21:9 Leinwand geht weiter. In Teil 2 wird die Leinwand gespannt, der Befestigungsrahmen angebracht und die ganze Angelegenheit in Betrieb genommen. Dazu kommt noch ein Bildgrößenvergleich und eine Schilderung meiner ersten persönlichen Eindrücke. Los geht’s… Neue Leinwand für’s Heimkino Teil 2 weiterlesen

Neue Leinwand für’s Heimkino Teil 1

Seitdem ich meinen alten JVC X3 Projektor gegen einen modernen DLA-X7500 austauschen musste (Netzteil-Platine defekt), war auf einmal die Möglichkeit geschaffen, einen 21:9-Leinwand zu verwenden. Der X7500 kann nämlich die Position des motorischen Zooms sowie des vertikalen und horizontalen Lens-Shifts abspeichern. Damit kann man problemlos per Fernbedienung zwischen unterschiedlichen Bildgrößen umschalten. Und so habe ich mich auf die Suche nach einer passenden Leinwand gemacht. Neue Leinwand für’s Heimkino Teil 1 weiterlesen

Jeder Schlag zählt – schon mal was von Mark Broadie gehört?

Letztens unterhielt ich mich nach einem Golf Turnier mit einem meiner Mitspieler über die relative Bedeutung des Puttens im Vergleich zum langen Spiel. Meine Aussage, dass der typische Normal-Hacker die meisten Schläge beim langen Spiel verliert, erntete allgemeines Kopfschütteln. Nein, das Kurzspiel und besonders das Putten sei wesentlich wichtiger, u.a. weil dieser Teil des Spiels ja die meisten Schläge ausmache. Meine Frage: kennt jemand Every Shot Counts (2014) von Mark Broadie? Kopfschütteln oder oberflächliches „Ja klar“, was ich als „davon gehört aber nicht gelesen“ einstufe. Aus diesem Grund versuche ich hier mal einige Aspekte seines Buchs aufzuzeigen – quasi als Appetithappen. Bevor ich’s vergesse: das Buch wurde leider bisher nicht übersetzt und daher sind Kenntnisse der englischen Sprache notwendig. Jeder Schlag zählt – schon mal was von Mark Broadie gehört? weiterlesen

Golf á la Bitche

Normalerweise schreibe ich nur selten über einzelne Golfplätze, aber nachdem wir (mit Freunden) ein Wochenende golfend und schlemmend im Elsaß verbracht haben und dabei den französischen Golfplatz Golf de Bitche kennenlernen durften, ist es nun so weit. Und natürlich fange ich mit einem ausserordentlich schönen Exemplar an. Golf á la Bitche weiterlesen

Viel Chappie (2015) und nichts dahinter

Wo wir doch letztens – anläßlich meiner Begeisterung für Whiplash – von den inhaltlichen Fehlentwicklungen bei typischen Big-Budget-Filmen mit Franchise-Charakter (oder mindestens mal Ambitionen) sprachen – Neill Blomkamp’s Chappie (2015) ist ein gutes Beispiel. Schlimmer noch: Regisseur Neill Blomkamp hat eigentlich mit District 9 (2009) bewiesen, dass er in der Lage ist Science-Fiction-Action mit Anspruch und trotzdem Blockbuster-Eignung abzuliefern. Mit seinem neusten Film ist er davon jedoch meilenweit entfernt. Da Blomkamp sich das tote Alien-Franchise als nächstes Projekt vorgenommen hat, hat sich meine Vorfreude auf eine sehenswerte Wiederbelebung dieses Klassikers gelegt. Viel Chappie (2015) und nichts dahinter weiterlesen

Whiplash zieht in meine Top 25 ein

Normalerweise ist meine persönliche Liste der besten 25 Filme relativ stabil. Wenn man auf die 50 zugeht und schon unzählige gute und schlechte Filme gesehen hat, ist man halt immer schwerer zu beeindrucken. Dazu kommt, daß der anhaltende Franchise-Trend, der in der Filmindustrie zu beobachten ist, nur bedingt dazu geeignet, künstlerisch Wertvolles hervorzubringen. Aktueller Mainstream bringt oft leider nur „business movies“ hervor, deren Themen, Schauspieler und Budgets so ausgewählt sind, das die Risiken der jeweiligen Investments (scheinbar) weitestgehend reduziert werden. Das Motto ist dabei: hat gestern funktioniert… funktioniert bestimmt wieder. Was kommt dabei heraus: auf Hochglanz polierte, technisch einwandfreie aber inhaltlich leere, mit Klischees und vorsehbaren aber unglaubwürdigen Plots gefüllte Filme auf dem Niveau von Videospielen.

Und dann, gibt es aber auch immer wieder kleine, unauffällige Perlen, die man nicht übersehen sollte. Eine solche Perle ist Whiplash.

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Workshop mit Shawn Clement in Paris

Ein paar Monate nachdem ich im Herbst 2010 mit dem Golfen begonnen hatte, entdeckte ich bei meinen üblichen Internetstreifzügen Shawns Wisdom in Golf Website und den dazugehörigen YouTube Kanal. Shawn ist einer der bekanntesten Golf-Lehrer im Internet und unterrichtet am Richmond Hill Golf Learning Center nördlich von Toronto (Kanda). Seine Methode Golf-Wissen und -„Weisheiten“ (Wisdom) zu vermitteln hat mich von Anfang an angezogen. Aber wie das immer so ist: manchmal muss man den „großen Meister“ erst persönlich treffen, bevor es klickt. Normalerweise kommt er nie beruflich nach Europa aber Anfang Mai 2015 war es soweit und Shawn lud zu einem Workshop in Vierer-Gruppen vor den Toren von Paris im Mont Griffon Golf Club ein. Es gab zwei Sessions Pro Tag an mehreren, aufeinanderfolgenden Tagen, von denen ich eine buchte. 375 US-Dollar für rund drei Stunden (es wurden dann eher 3 3/4) plus Hotel- und Anreise (der Firmenwagen hat die Reisekosten etwas gemildert) sind kein Pappenstiel und wollen wohlüberlegt sein. Pro halbe Stunde (die übliche Trainereinheit) gerechnet ergeben sich daraus US 50.-, was schon „etwas“ überschaubarer klingt. Eins vorweg… es war die sinnvollste Golfinvestition, die ich je getätigt habe.

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Fünf Tage in Belek

Für ein Golf spielendes Ehepaar mit zwei schulpflichtigen Kindern gibt es nicht allzu viele Gelegenheiten mitten im Winter zu Zweit für ein paar Tage seinem Hobby zu frönen. Wenn sich dann mal aufgrund günstiger Schulausflüge eine Chance ergibt, muss man diese am Schopf packen. Ich habe ja schon von dem Spaß berichtet, den man haben kann, wenn man heutzutage einen Billig-Flug buchen will – glücklicherweise ging es nicht so weiter.

Sueno Dunes (Belek), Bahn 18 - links die Dunes Starter-Hütte
Sueno Dunes (Belek), Bahn 18 – links die Dunes Starter-Hütte

Im Gegensatz zu Ryan Air fliegt die türkische Billig-Airline SunExpress nicht aus dem im Hunsrück versteckten Haan sondern direkt aus Frankfurt Rhein-Main Terminal 2, d.h. die Logistik ist einfach und die Abwicklung am Flughafen so professionell wie für jeden meiner British Airways Geschäftsflüge.

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Der Hobbit, HFR und 3D

Der Hobbit
The Hobbit

Es ist schon wieder eine Weile her, daß ich mich für Avatar ins Kino habe locken lassen. Anschließend dauerte es nicht lange, bis ich auch im eigenen Heimkino auf 3D aufrüstete und seitdem erneut keine Notwendigkeit mehr sah, mich zu den schmatzenden Popcorn-Monstern und 1l-Cola-Eimer-Schlürfern zu setzen – ja ich weiß… klingt arrogant, aber so ist es halt.

Mit der zunehmenden Verbreitung moderner Digitalprojektoren und vor allem der Verdoppelung der Bildwiederholfrequenz von 24 Bildern pro Sekunde (frames per second, fps) auf 48, erarbeitet sich das Kino nun wieder einen Qualitätsvorsprung, den das Heimkino so schnell nicht einholen können wird. Hier mein erster Eindruck von dem was ich an diesem Wochenende sehen konnte.

Der Ort war das Kino 1 des Kinopolis Aschaffenburg. Die haben gerade erst eben alte Analog-Projektoren gegen flatschneue, moderne Digitalprojektoren ausgewechselt. Das Verfahren hat die Industrie 3D HFR genannt: High Frame Rate. Peter Jackson hat dieses Verfahren gewählt und für seine neuste Tolkien-Verfilmung Der Hobbit – eine unerwartete Reise angewandt. Was bedeutet das?

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Zuletzt im Heimkino: Super 8 (2011) Blu-Ray

Super 8 Blu-Ray Cover
Super 8 Blu-Ray Cover

Ja, schon kar. Der Film ist bereits seiner einer Weile als Blu-Ray auf dem Markt, aber ich neige dazu – außer bei Filmen die der Heimkino-Süchtige in mir unbedingt haben muß – auf einen vernünftigen Preis zu warten. Nachdem letztens die Zustellung von FSK18 Filmen (Drive, Total Recall) mal wieder an meiner fehlenden Zeit sowie dem vom Deutschen Jugendschutz erzwungenen Versandprozedere gescheitert war, wollte ich beim letzten Shopping-Ausflug meiner Familie nach Frankfurt die Scheiben beim Saturn besorgen. Und da fiel mein Blick halt auch auf Super 8 der bereits auf meiner Amazon-Wunschliste steht. Am gleichen Abend landete die Scheibe im Player und durfte als Samstag-Abend-Familienfilm herhalten.

Aufmerksam gemacht hat mich die interessante Kombination von Steven Spielberg (einer meiner Regie-Helden) und J.J. Abrams, dessen noch junges Werk schon aufwendige und recht gut inszenierte Blockbuster wie Mission Impossible III undStar Trek (die Neuverfilmung) beinhaltet. Interessanter noch als Referenz: er war als Produzent an der Entstehung des hippen Monsterstreifens Cloverfield (2008) beteiligt. Was passiert wenn sich die junge Generation der CGI- und Fast-Cut/Shaking-Camera Filmemacher mit dem König Hollywoods und dem Erfinder der Sommer-Blockbuster vereint? Vorsicht… wer mehr lesen will bekommt zwar nicht die ganze Geschichte verraten, aber ohne kleine Details geht’s kaum.

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