Whiplash zieht in meine Top 25 ein

Normalerweise ist meine persönliche Liste der besten 25 Filme relativ stabil. Wenn man auf die 50 zugeht und schon unzählige gute und schlechte Filme gesehen hat, ist man halt immer schwerer zu beeindrucken. Dazu kommt, daß der anhaltende Franchise-Trend, der in der Filmindustrie zu beobachten ist, nur bedingt dazu geeignet, künstlerisch Wertvolles hervorzubringen. Aktueller Mainstream bringt oft leider nur „business movies“ hervor, deren Themen, Schauspieler und Budgets so ausgewählt sind, das die Risiken der jeweiligen Investments (scheinbar) weitestgehend reduziert werden. Das Motto ist dabei: hat gestern funktioniert… funktioniert bestimmt wieder. Was kommt dabei heraus: auf Hochglanz polierte, technisch einwandfreie aber inhaltlich leere, mit Klischees und vorsehbaren aber unglaubwürdigen Plots gefüllte Filme auf dem Niveau von Videospielen.

Und dann, gibt es aber auch immer wieder kleine, unauffällige Perlen, die man nicht übersehen sollte. Eine solche Perle ist Whiplash.

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Meine Top 25 der besten Filme aller Zeiten

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und auf IMDb eine höchst subjektive Liste der besten 25 Filme aller Zeiten zusammengestellt. Der Link ist auf der rechten Seite unter „Heimkino“ permanent verfügbar. Absoluter Spitzenreiter ist und bleibt Ridley Scott’s Future-Noir Klassiker Blade Runner (1982) gefolgt von Matrix (1999) und Wolfgang Petersen’s Das Boot (1981) – letzterer bitte nur als Director’s Cut (1997). Ich plane in den nächsten Wochen immer mal wieder einen Artikel über diese Filme zu verfassen und zu begründen, warum sie in meine Top 25 gehören.

Der Hobbit, HFR und 3D

Der Hobbit
The Hobbit

Es ist schon wieder eine Weile her, daß ich mich für Avatar ins Kino habe locken lassen. Anschließend dauerte es nicht lange, bis ich auch im eigenen Heimkino auf 3D aufrüstete und seitdem erneut keine Notwendigkeit mehr sah, mich zu den schmatzenden Popcorn-Monstern und 1l-Cola-Eimer-Schlürfern zu setzen – ja ich weiß… klingt arrogant, aber so ist es halt.

Mit der zunehmenden Verbreitung moderner Digitalprojektoren und vor allem der Verdoppelung der Bildwiederholfrequenz von 24 Bildern pro Sekunde (frames per second, fps) auf 48, erarbeitet sich das Kino nun wieder einen Qualitätsvorsprung, den das Heimkino so schnell nicht einholen können wird. Hier mein erster Eindruck von dem was ich an diesem Wochenende sehen konnte.

Der Ort war das Kino 1 des Kinopolis Aschaffenburg. Die haben gerade erst eben alte Analog-Projektoren gegen flatschneue, moderne Digitalprojektoren ausgewechselt. Das Verfahren hat die Industrie 3D HFR genannt: High Frame Rate. Peter Jackson hat dieses Verfahren gewählt und für seine neuste Tolkien-Verfilmung Der Hobbit – eine unerwartete Reise angewandt. Was bedeutet das?

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