Neue Leinwand für’s Heimkino Teil 2

Die Montage meiner neuen 21:9 Leinwand geht weiter. In Teil 2 wird die Leinwand gespannt, der Befestigungsrahmen angebracht und die ganze Angelegenheit in Betrieb genommen. Dazu kommt noch ein Bildgrößenvergleich und eine Schilderung meiner ersten persönlichen Eindrücke. Los geht’s… Neue Leinwand für’s Heimkino Teil 2 weiterlesen

Neue Leinwand für’s Heimkino Teil 1

Seitdem ich meinen alten JVC X3 Projektor gegen einen modernen DLA-X7500 austauschen musste (Netzteil-Platine defekt), war auf einmal die Möglichkeit geschaffen, einen 21:9-Leinwand zu verwenden. Der X7500 kann nämlich die Position des motorischen Zooms sowie des vertikalen und horizontalen Lens-Shifts abspeichern. Damit kann man problemlos per Fernbedienung zwischen unterschiedlichen Bildgrößen umschalten. Und so habe ich mich auf die Suche nach einer passenden Leinwand gemacht. Neue Leinwand für’s Heimkino Teil 1 weiterlesen

Oscar 2018: Get Out (2017)

Es gehört zu meinen Angewohnheiten, regelmäßig die Oscar-Verleihung auszuwerten und die Blu-Rays mit den nominierten Filmen abzugrasen – natürlich nur wenn preislich in meinem präferierten Bereich <€12.

Den Anfang der 2018er Saison macht Get Out, der vier mal nominiert war (Film, Regie, Hauptdarsteller und Drehbuch). Jordan Peele bekam den Oscar für das beste Drehbuch.

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Viel Chappie (2015) und nichts dahinter

Wo wir doch letztens – anläßlich meiner Begeisterung für Whiplash – von den inhaltlichen Fehlentwicklungen bei typischen Big-Budget-Filmen mit Franchise-Charakter (oder mindestens mal Ambitionen) sprachen – Neill Blomkamp’s Chappie (2015) ist ein gutes Beispiel. Schlimmer noch: Regisseur Neill Blomkamp hat eigentlich mit District 9 (2009) bewiesen, dass er in der Lage ist Science-Fiction-Action mit Anspruch und trotzdem Blockbuster-Eignung abzuliefern. Mit seinem neusten Film ist er davon jedoch meilenweit entfernt. Da Blomkamp sich das tote Alien-Franchise als nächstes Projekt vorgenommen hat, hat sich meine Vorfreude auf eine sehenswerte Wiederbelebung dieses Klassikers gelegt. Viel Chappie (2015) und nichts dahinter weiterlesen

Whiplash zieht in meine Top 25 ein

Normalerweise ist meine persönliche Liste der besten 25 Filme relativ stabil. Wenn man auf die 50 zugeht und schon unzählige gute und schlechte Filme gesehen hat, ist man halt immer schwerer zu beeindrucken. Dazu kommt, daß der anhaltende Franchise-Trend, der in der Filmindustrie zu beobachten ist, nur bedingt dazu geeignet, künstlerisch Wertvolles hervorzubringen. Aktueller Mainstream bringt oft leider nur „business movies“ hervor, deren Themen, Schauspieler und Budgets so ausgewählt sind, das die Risiken der jeweiligen Investments (scheinbar) weitestgehend reduziert werden. Das Motto ist dabei: hat gestern funktioniert… funktioniert bestimmt wieder. Was kommt dabei heraus: auf Hochglanz polierte, technisch einwandfreie aber inhaltlich leere, mit Klischees und vorsehbaren aber unglaubwürdigen Plots gefüllte Filme auf dem Niveau von Videospielen.

Und dann, gibt es aber auch immer wieder kleine, unauffällige Perlen, die man nicht übersehen sollte. Eine solche Perle ist Whiplash.

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Kurzkritik: The Grey (2011)

Als Blu-Ray geliehen und gerade eben gesehen: Liam Neeson als Jäger der nach dem Tod seiner Frau den Sinn des Lebens aus den Augen verloren hat und nach einem Flugzeugabsturz sich selbst und eine kleine Gruppe überlebender Ölarbeiter in der Wildnis Alaskas in Sicherheit bringen muss, während ein Rudel Wölfe die Spur aufnimmt.
Der noch relativ unbekannte Regisseur Joe Carnahan liefert hier einen von den Scott Brüdern produzierten, kraftvollen Film ab, der den Zuschauer schnell greift und nur selten wieder locker läßt. Er streut geschickt Bilder aus der Traum- und Gedankenwelt der Akteure ein aus denen wir meist brutal herausgerissen werden. Der Film hat einen klaren Hang zum Fatalistischen, erlaubt es dem Zuschauer aber Dank eines – wie fast immer – starken Liam Neeson, sich mit den gut besetzten Akteuren zu identifizieren. Klischees werden meist erfolgreich umschifft, und so bleibt das Ganze stimmig und intensiv. Der Soundtrack ist sehr stimmig und atmosphärisch. Einzig die animatronischen Effekte in Zusammenhang mit den Wölfen überzeugen nicht immer. Von mir gibt’s da überraschte 8/10 Punkte bei IMDb.

Meine Top 25 der besten Filme aller Zeiten

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und auf IMDb eine höchst subjektive Liste der besten 25 Filme aller Zeiten zusammengestellt. Der Link ist auf der rechten Seite unter „Heimkino“ permanent verfügbar. Absoluter Spitzenreiter ist und bleibt Ridley Scott’s Future-Noir Klassiker Blade Runner (1982) gefolgt von Matrix (1999) und Wolfgang Petersen’s Das Boot (1981) – letzterer bitte nur als Director’s Cut (1997). Ich plane in den nächsten Wochen immer mal wieder einen Artikel über diese Filme zu verfassen und zu begründen, warum sie in meine Top 25 gehören.

Der Hobbit, HFR und 3D

Der Hobbit
The Hobbit

Es ist schon wieder eine Weile her, daß ich mich für Avatar ins Kino habe locken lassen. Anschließend dauerte es nicht lange, bis ich auch im eigenen Heimkino auf 3D aufrüstete und seitdem erneut keine Notwendigkeit mehr sah, mich zu den schmatzenden Popcorn-Monstern und 1l-Cola-Eimer-Schlürfern zu setzen – ja ich weiß… klingt arrogant, aber so ist es halt.

Mit der zunehmenden Verbreitung moderner Digitalprojektoren und vor allem der Verdoppelung der Bildwiederholfrequenz von 24 Bildern pro Sekunde (frames per second, fps) auf 48, erarbeitet sich das Kino nun wieder einen Qualitätsvorsprung, den das Heimkino so schnell nicht einholen können wird. Hier mein erster Eindruck von dem was ich an diesem Wochenende sehen konnte.

Der Ort war das Kino 1 des Kinopolis Aschaffenburg. Die haben gerade erst eben alte Analog-Projektoren gegen flatschneue, moderne Digitalprojektoren ausgewechselt. Das Verfahren hat die Industrie 3D HFR genannt: High Frame Rate. Peter Jackson hat dieses Verfahren gewählt und für seine neuste Tolkien-Verfilmung Der Hobbit – eine unerwartete Reise angewandt. Was bedeutet das?

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