Viel Chappie (2015) und nichts dahinter

Wo wir doch letztens – anläßlich meiner Begeisterung für Whiplash – von den inhaltlichen Fehlentwicklungen bei typischen Big-Budget-Filmen mit Franchise-Charakter (oder mindestens mal Ambitionen) sprachen – Neill Blomkamp’s Chappie (2015) ist ein gutes Beispiel. Schlimmer noch: Regisseur Neill Blomkamp hat eigentlich mit District 9 (2009) bewiesen, dass er in der Lage ist Science-Fiction-Action mit Anspruch und trotzdem Blockbuster-Eignung abzuliefern. Mit seinem neusten Film ist er davon jedoch meilenweit entfernt. Da Blomkamp sich das tote Alien-Franchise als nächstes Projekt vorgenommen hat, hat sich meine Vorfreude auf eine sehenswerte Wiederbelebung dieses Klassikers gelegt. Viel Chappie (2015) und nichts dahinter weiterlesen

Whiplash zieht in meine Top 25 ein

Normalerweise ist meine persönliche Liste der besten 25 Filme relativ stabil. Wenn man auf die 50 zugeht und schon unzählige gute und schlechte Filme gesehen hat, ist man halt immer schwerer zu beeindrucken. Dazu kommt, daß der anhaltende Franchise-Trend, der in der Filmindustrie zu beobachten ist, nur bedingt dazu geeignet, künstlerisch Wertvolles hervorzubringen. Aktueller Mainstream bringt oft leider nur „business movies“ hervor, deren Themen, Schauspieler und Budgets so ausgewählt sind, das die Risiken der jeweiligen Investments (scheinbar) weitestgehend reduziert werden. Das Motto ist dabei: hat gestern funktioniert… funktioniert bestimmt wieder. Was kommt dabei heraus: auf Hochglanz polierte, technisch einwandfreie aber inhaltlich leere, mit Klischees und vorsehbaren aber unglaubwürdigen Plots gefüllte Filme auf dem Niveau von Videospielen.

Und dann, gibt es aber auch immer wieder kleine, unauffällige Perlen, die man nicht übersehen sollte. Eine solche Perle ist Whiplash.

Whiplash zieht in meine Top 25 ein weiterlesen